Aktuelles aus dem MIC-Zentrum
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Neuer Reisebericht online: Den Versuch war es wert …
Vom 25.10.2011 bis zum 11.11.2011 machte sich ein Team aus dem Kran-kenhaus Sachsenhausen, bestehend aus zwei Gynäkologen, einem Anästhesisten und einem OP-Pfleger, auf den Weg zu einem ländlichen Krankenhaus in Ruanda, um dort medi-zinische Hilfe, in unserem Fall auf dem geburtshilflich-gynäkologischen Gebiet, anzubieten. …
Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie in der Gynäkologie
Krankenhaus Sachsenhausen, Frankfurt am Main
Nahezu alle Operationen bei gutartigen gynäkologischen Erkrankungen können heutzutage minimal-invasiv durchgeführt werden. Auch bei frühen Stadien von bösartigen gynäkologischen Erkrankungen können die erforderlichen radikalen operativen Eingriffe unter Wahrung der aktuellsten Standards und Berücksichtigung der Leitlinien durchgeführt werden.
Wir sind eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die es in die unserer tägliche operative Praxis umgesetzt haben, wobei wir auf eine nun bald mehr als 20-jährige Erfahrung aufbauen können.
In Deutschland wird nach wie vor zuviel, zu radikal und mit unnötig großen Bauchschnitten operiert. Daher sieht unser Ansatz und damit unser Diagnostik- und Behandlungspfad folgendermaßen aus:
- Ist eine Operation denn überhaupt notwendig, und, wenn ja, welches schonenste operative Verfahren ist angezeigt. Am Beispiel Uterusmyome (gutartige Geschwulste der Gebärmutter) oder Blutungsstörungen: hormonelle Behandlung, Einlage einer hormonaktiven Spirale, hysteroskopische Verfahren (Endometriumablatio oder Myomresektion), organerhaltende Verfahren (laparoskopische Myomenukleation) oder schließlich als ultima ratio die vollständige oder partielle Entfernung der Gebärmutter unter Erhalt des Gebärmutterhalses.
- Wenn die Indikation zu einem operativen Engriff nun feststeht und von der Patientin getragen wird, sollte der kleinstmöglichste operative Zugang, der die geplante Operation ermöglicht, gewählt werden (also in der Regel endoskopische bzw. minimal-invasive Verfahren).
Der Vorteil ist neben besseren kosmetischen Ergebnissen eine deutliche Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes und der Rekonvaleszenz nach dem Eingriff. Operationsdauer und Komplikation unterscheiden sich heutzutage nicht mehr von sog. offenen Verfahren.
Qualität in unserem Fach bedeutet nicht mehr nur die Erfassung von intra- und post-operativen Komplikationen sondern die Frage nach einem breiten und differenziertem therapeutischen bzw. operativem Angebot, das der Patientin ermöglich, die für sie beste Behandlungsmethode nach ausführlicher Beratung und Aufklärung zu wählen.
Ohne eine kompetente und menschliche Pflege wäre unsere hochmoderne und technisierte medizinische Versorgung nur halb so viel wert. Deshalb können wir wegen des außergewöhnlichen Engagement aller Mitarbeiter guten Gewissens behaupten: High Tech mit Herz.
